DSGVO – du kriegst mich nicht!

Endlich kann der Blog wieder online gehen! Ein gutes Gefühl! Falls der eine oder andere mich vermisst hat – die DSGVO hat hier für eine längere Pause gesorgt.

Niemand möchte gerne ins Visier der Abmahnindustrie geraten. Also besser Vorsicht als Nachsicht. Der Aufwand erwies sich dann doch als beträchtlich und viele Unsicherheiten bleiben. Denn die Auslegung der neuen Datenschutzbestimmungen ist noch alles andere als eindeutig und im Netz kursieren zu einer Frage mindestens drei verschiedene Meinungen. Dennoch wage ich mich mit dem Blog wieder ans Licht der Öffentlichkeit und hoffe ein bisschen darauf, dass alles gutgeht und viele Dinge am Ende heißer gekocht als gegessen werden…Denn eines kam für mich nach den Investitionen der letzten Jahre überhaupt nicht in die Tüte: Den Blog aufzugeben. Leider stelle ich immer wieder anhand meiner Leseliste fest, dass einige Blogger wohl doch kapitulieren, was man ihnen angesichts der neuen Hürden kaum verdenken kann.

Ein „paar“ Auswirkungen hat das Ganze auch auf die Funktionalitäten meines Blogs. Likes, die Teilen-Funktion und Gravatar sind sicherheitshalber vorerst abgeschaltet, ebenso wie die Möglichkeit, Kommentare zu abonnieren. Kommentieren soll selbstverständlich weiterhin erlaubt bleiben – welche Art von Interaktion mit dem geneigten Leser wäre denn da sonst noch übrig? Eine Datenschutzerklärung besitze ich selbstverständlich nun auch. Zusätzlich ist im Hintergrund einiges gelaufen: Upgrade auf einen anderen WordPress-Tarif, neuer Domainname, keine Werbung mehr (hooorayyy!!!), Auftragsdatenvertrag und vieles mehr…

Nun ja, es gibt natürlich auch die guten Seiten: Man lernt gezwungenermaßen viel über den technischen Background. Hostet man nicht selbst, weiß man normalerweise gar nicht, welche Programme da eigentlich im Hintergrund fleißig Daten verarbeiten und verschicken. Und man stellt mit Schrecken fest, dass man zwar an manchen Dingen durchaus drehen kann, jedoch vieles NICHT beeinflussbar ist. Stichwort Plugins… Bleibt mir nur übrig, Vertrauen in WordPress zu haben oder mich eines Tages doch mit den Grundlagen der Programmierung für einen selbstgehosteten Blog auseinanderzusetzen…Man wird sehen.

Wie sieht es bei euch aus? Hadert ihr noch mit der DSGVO oder seht ihr das Ganze (schon) gelassen? Wie erging es euch bei der Umstellung?

2 Kommentare zu “DSGVO – du kriegst mich nicht!

  1. almathun sagt:

    Like.
    Danke für den Hinweis. Ich war einige Monate nicht eingeloggt und wunderte mich, warum hier so wenig los ist. Schade, dass bei Hobby-Bloggern keine Ausnahme gemacht wird. Positive Seite: Jetzt weiß ich konkret, wie und wo man überall seine Spuren hinterlässt, sogar mit Emojis, und bin vorsichtiger geworden.

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